Ein berühmtes Velorennen von Sangernboden nach Gurnigel
Der Grand Prix Ferdy Kübler ist ein jährliches Velorennen in der Schweiz, das die beeindruckende Karriere des legendären Schweizer Radrennfahrers Ferdy Kübler ehrt. Das Rennen führt von Sangernboden nach Gurnigel und zieht Jahr für Jahr ambitionierte Radsportler aus der ganzen Schweiz an.
Ferdy Kübler (24. Juli 1919 - 29. Dezember 2016) war einer der grössten Schweizer Radrennfahrer aller Zeiten. Seine Erfolge und sein Engagement für den Radsport haben Generationen von Fahrern inspiriert und bleiben bis heute ein Vorbild.
Der braun gebrannte, elegante Herr aus Birmensdorf bei Zürich hat 750 000 Velokilometer in den Beinen. Er wirkt so fit, dass man ihm dieses Pensum fast noch einmal zutrauen würde. Ferdy Kübler ist eine äusserst lebendige Schweizer Radsport-Legende und als "Ferdy National" bis heute ein Begriff. Unvergessen sind die grossen Siege des Rennfahrers mit dem charakteristischen Katzenbuckel, welche die ganze Nation ins Radsport-Fieber stürzten.
Als 19-jähriger Austragejunge fuhr Ferdy Kübler täglich mit dem Velo zur Arbeit. Fünfzig Kilometer pro Weg von Marthalen an die Zürcher Bahnhofstrasse – für einen Wochenlohn von zwanzig Franken. Fünfzehn davon musste er dem Vater abgeben, der dem Sohn einmal sogar das Velo zersägte, um ihn von diesem Sport abzubringen.
Doch Ferdy trainierte weiter, immer etwas härter als die anderen, war immer etwas besser vorbereitet. Selbst als seine Karriere 1946 nach einem schweren Sturz mit Schädelbruch vorzeitig beendet schien, gab Ferdy Kübler nicht auf.
Beeinträchtigt wurde Ferdy Küblers Laufbahn durch den Zweiten Weltkrieg, während dem der junge Profi Aktivdienst leistete und nur wenige Rennen fuhr.
An über neunzig Rennen pro Saison nahmen die Profis damals teil, und Ferdy Kübler kam so auf 40'000 Kilometer pro Jahr im Sattel. Dazwischen reisten die Sportler selbst Hunderte von Kilometern von Rennen zu Rennen, per Auto oder Eisenbahn. Trotz der körperlichen Strapazen sieht man Ferdy Kübler sein Alter kaum an.
Ferdy Kübler hatte viele Höhepunkte. Etwa als ihm General Guisan 1945 als Schweizer Meister das Siegertrikot überstreifte; als er 1950 als erster Schweizer die Tour de France gewann und im folgenden Jahr in Varese Weltmeister wurde; als er nach dem längsten Rennen der Welt über 582 Kilometer von Bordeaux nach Paris nach vierzehn Stunden von 60'000 Zuschauern umjubelt ins Stadion einfuhr; oder als er 1983 zum beliebtesten Schweizer Sportler der vergangenen fünfzig Jahre gewählt wurde.
An Ruhestand denkt Ferdy Kübler nicht. Im Geschäftsleben ist er ein gefragter PR-Mann. Seine Agenda ist voll von Terminen. Das OK des Grand Prix Ferdy Kübler freut sich, dass Weltmeister Ferdy Kübler am 26. Juni 2006 in Sangernboden den Startschuss geben wird.
Considéré comme le plus grand coureur suisse de tous les temps, Ferdy Kübler a construit son immense carrière sur sa volonté. Entre la fin des années trente et le milieu des années cinquante, Ferdy Kübler a en effet écumé les routes de Suisse, de France, d'Italie et de Belgique en champion victorieux.
Son premier succès significatif chez les professionnels, le Zurichois – né le 24 juillet 1919 – l'a fêté lors du Tour de Suisse 1942. Une première victoire d'une impressionnante série qui débutera véritablement après la Seconde Guerre mondiale.
Dès 1948, Ferdy Kübler entame sa marche triomphale qui le voit notamment s'imposer sur le Tour de Romandie, au GP de Zurich, sur le Tour de Suisse, la Flèche Wallonne et Liège-Bastogne-Liège.
Mais deux de ses victoires resteront comme ses plus hauts faits d'armes : Son succès sur les routes du Tour de France en 1950 et celui acquis lors des Championnats du monde de Varèse en 1951.
Le dernier exploit de sa carrière, "Ferdy national" le célébrera à Milan-Turin en 1956. Cinquante ans après, il est devenu un coureur de légende.
Das 1. Gurnigel-Rennen fand am 31. Juli 1984 statt. Es war ein denkwürdiger Tag, denn erstmals dachte man an eine grössere Veranstaltung mit dem Ehrenstarter Ferdy Kübler. Weltmeister Ferdy Kübler war allen ein grosser Begriff.
Beat Fasel wurde am gleichen Tag in Düdingen auch das Buch "Les heures glorieuses du cyclisme suisse" übergeben.
Rangliste:
1. Beat Fasel 46'
2. Karl-Johannes Heim 47'
3. Marianne Fasel 52'
4. Anton Bürgy 53'
5. Paul Pürro 54'
Rudolf Bürgy 54'

Beat Fasel war auch der grosse Animator des 1. Grand Prix Ferdy Kübler, welcher am Montag, 29. Juni 1987 stattfand. Er hatte den Siegeswillen eines Ferdy, doch die Kübler-Nase, um die Renntaktik zu riechen, fehlten Beat. In seinem Nacken haben die "pédaleurs de Bulle" grossen Dampf auf den Führenden gemacht. Bei der "flamme rouge" war es um ihn geschehen. Bernard Overney von Charmey siegte vor Beat Fasel. Beat wurde von seiner Frau Marianne getröstet, denn sie siegte bei den Damen.
Gabby Marchand, Sänger in Freiburg, nahm am 1. GP Ferdy Kübler teil. Er klassierte sich im 29. Rang mit einer ausgezeichneten Zeit von 45:31. Bei der Rangverkündigung erfreute er die Anwesenden mit seinem Gesang.
Am 1. Grand Prix Ferdy Kübler nahmen 11 Damen und 82 Herren teil.
Damen:
1. Rang: Marianne Fasel
2. Rang: Cécile Bourquenoud
3. Rang: Helene Pürro
Herren:
1. Rang: Bernard Overney
2. Rang: Beat Fasel
3. Rang: Bernard Bourquenoud

Sgtm arm Albert Schacher avec un détachement des artilleurs sind mit der Vorderlader-Kanone anwesend. Es ist ein zwei Pfund-Kaliber. Sie wiegt gemäss den Normen der Epoche 200 x 2 Pfund gleich 400 Pfund = 200 Kilogramm. Die Kanone wurde 1853 von der berühmten Kanonengiesserei Wyss in Bern geliefert.
Die ersten Schüsse wurden am Start abgefeuert. Die erste Fahrerin und der erste Fahrer und auch der letzte Fahrer wurden am Ziel wiederum mit Böllerschüssen begrüsst.
Die "Burri-Cotting-Siffert" Band sorgte beim Berghaus Gurnigel für Unterhaltung.
Am 2. Grand Prix Ferdy Kübler nahmen 16 Damen und 118 Herren teil.
Damen:
1. Rang: Astrid Aebischer
2. Rang: Marianne Fasel
3. Rang: Marije Moser
Herren:
1. Rang: Albrecht Moser
2. Rang: Beat Fasel
3. Rang: Bernard Bourquenoud

Vive Gottéron! Die gesamte Mannschaft des HC Gottéron war an diesem Rennen anwesend. Das Rennen stellte für die Mannschaft eine Trainingseinheit dar. Bykov und Khomutov erfreuten Fahrer wie Zuschauer. Bei der Rangverkündigung wurde Ferdy Kübler zum Gottéron-Fan eingekleidet.
Am 3. Grand Prix Ferdy Kübler nahmen 23 Damen und 203 Herren teil.
Damen:
1. Rang: Astrid Aebischer
2. Rang: Brigite Grossrieder
3. Rang: Marianne Fasel
Herren:
1. Rang: Reto Lauper
2. Rang: Albrecht Moser
3. Rang: Jean-Pierre Biolley

Am 4. Grand Prix Ferdy Kübler nahmen 42 Damen und 246 Herren teil.
Damen:
1. Rang: Yvonne Aeschlimannn
2. Rang: Doris Curty
3. Rang: Brigitte Grossrieder
Herren:
1. Rang: Valentin Gross
2. Rang: Oliver Piller
3. Rang: Lorenz Ryffel

Ergebnisse der Grand Prix Ferdy Kübler Rennen.
| Rang | Zeit | Name | Vorname | Ort |
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Fotograf: Dominik Jeckelmann · Klicken Sie auf ein Bild, um es gross anzuzeigen